Aktuelles

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14.12.2018

Polycarbonatsektionaltor für die Hamburger Werft Blohm+Voss

Die 1877 im Herzen des Hamburger Hafens gegründete Werft Blohm+Voss gehört seit 2016 zur norddeutschen Unternehmensgruppe Lürssen und ist spezialisiert auf die Bearbeitung komplexer Neubau-, Reparatur- und Refit-Projekte verschiedener Schiffsklassen. Blohm+Voss überzeugt durch Kundenorientierung, Termintreue sowie nachhaltige und innovative Technologien bei konsequenter Gewährleistung höchster Qualitätsstandards. Für das Werftgelände fertigte und montierte die Firma Jansen ein Polycarbonat Sektionaltor mit  lichten Tormaßen von 7.050 mm Breite und 6.940 mm Höhe. Bei einem vorhandenen Sturz von 7.300 mm wurde das Tor mit einem Vertikalbeschlag in die Öffnung eingebaut.

Das Torblatt ist 80 mm stark und besteht aus Polycarbonatsektionen mit umlaufenden Aluminiumprofilen. Die kristallfarbene Polycarbonatfüllung überzeugt durch seine transluzente Eigenschaft und die schlagzähe Oberfläche. Das Material verhindert bei geschlossenem Tor die Einsicht von außen in Hallen und Gebäudeteile, gewährleistet aber dennoch helle und schattenfrei ausgeleuchtete und lichtdurchflutete Räumlichkeiten im Inneren. Die Laufrollen werden stirnseitig in die Sektion eingesetzt und sind im eingebauten Zustand nicht sichtbar. Boden- und Sturzabdichtung sind aus EPDM-Profilen mit Dichtlippe. Der mehrschalige Füllungsaufbau sorgt für gute Isolationswerte und ein leichtes Eigengewicht. Die hohe Eigenstabilität der Torblattsektionen ermöglicht eine flächenbündige Ausführung.

Die oberen, unteren und seitlichen Rahmenprofile wurden auf Wunsch des Kunden beidseitig im Farbton RAL 5018 beschichtet. Die senkrechten Führungsschienen verfügen über eine innere und äußere Profildichtung bis zum Sturz sowie einen rundum Eingreifschutz.

Zum Betrieb der Toranlage wird ein hochwertiger, federloser Wellenantrieb eingesetzt, der mit einer Sanft-Anlauf und -Stopp-Funktion in ca. 0,25 m/s das Torblatt hebt.  Diese vorteilhafte Antriebstechnik ist sehr wartungsfreundlich und garantiert eine hohe Lebensdauer. Sie wird vor allem bei Toren mit größeren Abmessungen, häufigen Zyklen und höherer Geschwindigkeit genutzt. Die Bedienung erfolgt über einen Dreifachtaster am Steuerungskasten und durch Automatiksteuerung über Funk. Bei Stromausfall kann das Tor über eine Haspelkette bedient werden. Zur Erhöhung der Sicherheit wurden eine Sicherheitskontaktleiste sowie eine Lichtschranke verbaut.

Erfahren Sie mehr über die Jansen Polycarbonattore, welche wir mit einem 44 mm starken Torblatt bis zu einer Breite von 6.000 mm auch in thermisch getrennter Ausführung fertigen können.

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