Referenzen

Industrie-, ATEX- und Schallschutztore

Staffeltor MATADOOR in Schallschutzausführung
Staffeltor MATADOOR in Schallschutzausführung
Staffeltor MATADOOR in Schallschutzausführung
Staffeltor MATADOOR in Schallschutzausführung

Jansen fertigt überdimensionales Staffeltor in Schallschutzausführung

Die SGB-SMIT Gruppe ist ein weltweit agierender Technologiezulieferer in der Elektrobranche. Das Unternehmen fertigt kundenspezifische und bedarfsgerechte Produkte in den Bereichen Transformatoren, Regeltechnik und Verteilungslösungen. Die Unternehmensgruppe ist Partner für Speziallösungen in der Windkraftbranche und bewährt in dem Bereich Photovoltaik und Biomasse.

Am niederländischen Standort ROYAL SMIT Transformers in Nijmegen stellt die Unternehmensgruppe Groß- und Spezialtransformatoren her. Für die Erweiterung einer Prüfhalle von Großtransformatoren fertigte und montierte die Firma Jansen als führender Hersteller von Spezialtorlösungen ein überdimensionales Staffeltor MATADOOR in Schallschutzausführung und in Windlastklasse 3. Das Tor wurde in die Außenfassade der Prüfhalle integriert. Die Toranlage besitzt eine Breite von 9.500 mm und eine Höhe von 15.000 mm.

Das Torblatt wurde aus vierzehn Elementen gefertigt, die je eine Höhe von 1.082 mm besitzen. Die einzelnen Elemente sind durch ein Verbindungssystem zu einer Torblattstaffel verbunden. Die Oberfläche des Torblattes und der seitlichen Führungsschienen wurde auf Kundenwunsch in RAL 9016 (Verkehrsweiß) lackiert.

Zur Verbesserung des Schallschutzes wurden zusätzliche Kompensationsmaßnahmen durchgeführt. Gemäß einer Werksprüfung im Produktionsstandort Surwold erreicht die Toranlage in Standardausführung einen Schalldämmwert von 27 dB, Rw’p. Aufgrund der zusätzlichen Kompensationsmaßnahmen ist ein höherer Schalldämmwert anzunehmen.

Als Tragmittel werden mehrere Drahtseile eingesetzt, die mittels Flaschenzugprinzip am Bodenelement angeschlagen werden. Beim Öffnen werden die Tragseile auf eine Seiltrommel gewickelt und die Torelemente nacheinander hochgezogen. Alle Tragmittel werden während des Vorgangs auf Tragmittelbruch überwacht.

Angetrieben wird die Toranlage durch ein leistungsstarkes Stirnradgetriebe mit Kettenübersetzung zur Antriebswelle und einer Motorleistung von 400 V. Ausgelöst wird das Fahren der Anlage über eine Wendeschützsteuerung auf Bedienhöhe oder über einen abschließbaren Schlüsselschalter mit Einsicht zum Tor im Totmannbetrieb.

Mehr Informationen zu unserem Staffeltor MATADOOR und unseren Sondertorlösungen in großen Abmessungen auf den Produktseiten unserer Homepage.


Beplankte Sektionaltore für das Einkaufscenter an der Baumkirchner Straße in München

Sektionaltor beplankt mit Festfeld und Nebentür
Sektionaltor beplankt mit Festfeld und Nebentür
Hochwertige, beplankte Tür

An der Baumkirchner Straße in München entsteht durch den Bauherrn Aldi GmbH & Co. KG ein neues Einkaufscenter mit einer hochwertigen und architektonisch ansprechenden Fassade.  Das Gebäude vereint unter seinem Dach einen Discounter, einen Drogeriemarkt, einen Vollsortimenter und ein Café. Die Firma Jansen war von der Architektenberatung über die Produktion bis hin zum Einbau von zwei beplankten Sektionaltoren an dem Bauvorhaben beteiligt. Zum weiteren Lieferumfang zählten eine hochwertige Nebentür mit Sonderbeschlägen sowie ein Festfeld in ansichtsgleicher Optik zur Fassade und den Torblättern.

Durch den Einsatz von Beplankungen mit unterschiedlichsten Materialien ermöglicht die Firma Jansen eine optische Aufwertung der Toranlagen und schafft dadurch ein individuelles und hochwertiges Design. Die Beplankungen sind in flächenbündiger Ausführung zum Torblatt erhältlich.

Die beplankten TP Lux Sektionaltore wurden mit lichten Maßen von 6.000 mm x 4.320 mm sowie 7.000 mm x 4.320 mm (BxH) in die Außenfassade des Einkaufscenters integriert. Die Torblätter wurden mit 40 mm starken PU-Paneelen beplankt. Die Paneele wurden als Sonderpaneelkonstruktion mit einer Elementhöhe von 488 mm und mit einer glatten Oberfläche ohne Sicken gefertigt. Zwischen den Paneelsektionen wurde eine Schattenfuge von 12 mm gesetzt.

Bei einer bauseits vorhandenen Sturzhöhe von 620 mm wurde das Tor mit einem Sonderbeschlag in die Wandöffnung montiert.

Die Bedienung der Tore erfolgt über einen hochwertigen, federlosen Wellenantrieb mit Direktumrichter. Die Hub- und Schließgeschwindigkeit des E-Antriebes liegt bei 0,20 m/s und gewährleistet einen sanften Anlauf und Stopp im Betriebszustand.

Ansichtsgleich zum Torblatt wurden zusätzlich ein beplanktes Festfeld, Sturzblenden oberhalb der Torfront sowie eine Fußgängertür in hochwertiger Ausführung integriert.

Erfahren Sie hier mehr über die beplankten Sektionaltore der Firma Jansen.


Scharnierlose Sektionaltore "Pro Lux" - Hauptklärwerk Stuttgart Mühlhausen
Scharnierlose Sektionaltore "Pro Lux" - Hauptklärwerk Stuttgart Mühlhausen

Sektionaltore und Fassadenelemente für das Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen

Das Hauptklärwerk in Stuttgart – Mühlhausen ist die größte Kläranlage in Baden-Württemberg. Auf dem 25 Hektar großen Betriebsgelände werden täglich über 220.000 Kubikmeter Abwasser gereinigt. Die Anlage kann eine Abwassermenge von bis zu 7,5 Kubikmeter pro Sekunde bewältigen.
Um die Kapazitäten des Hauptklärwerks zu erweitern, wurde eine zweite Klärschlamm-Annahmestation zur Förderung von Klärschlamm erbaut. Diese beinhaltet eine neue Halle, in die die LKW fahren und Klärschlamm in den Betonbunker kippen können. Mit Hilfe von Feststoffpumpen wird der Klärschlamm dann in eine Verbrennungsanlage gepumpt.

An den beiden Stirnseiten der 12m hohen Annahmehalle wurden Sektionaltore für die Ein- und Ausfahrt der LKW installiert. Die Toröffnungen an der Ostseite (4000 mm x 4800 mm (B x H)) und an der Westseite (3500 mm x 10200 mm) wurden mit scharnierlosen Sektionaltoren Typ „Pro Lux“ ausgestattet. Oberhalb der Toröffnungen wurden Festfelder in gleicher Optik ausgeführt, sodass eine von unten bis oben durchgängige Tor-Optik entstand. Die Fassadenaufteilung wurde für die Toranlagen übernommen.

Das scharnierlose Torblatt besteht aus Aluminium-Rahmen-Sektionen mit lichtdurchlässigen und robusten Polycarbonat-Doppelstegplatten. Die Sektionen sind über die gesamte Breite durchgängig und haben keine senkrechten Sprossen. Das Besondere an den scharnierlosen Sektionaltoren ist das absolut flächenbündige Torblatt auf der Außen- und Innenseite, da keine Beschlagteile für die Verbindung der Sektionen untereinander benötigt werden, sowie der optimale Lichteinfall.  Ein Schnelllaufantrieb sorgt für eine schnelle Öffnungsgeschwindigkeit der Tore von mind. 0,3m/s.  


Sektionaltore für explosionsgefährdete Bereiche Zone 1 und 2
Sektionaltore für explosionsgefährdete Bereiche Zone 1 und 2
Sektionaltore für explosionsgefährdete Bereiche Zone 1 und 2
Sektionaltore für explosionsgefährdete Bereiche Zone 1 und 2

Schallschutzsektionaltore für explosionsgefährdete Bereiche eines Gasspeichers

Der Erdgas Bedarf in Europa steigt stetig. Um auch in der Zukunft eine Erdgasversorgung zu gewährleisten, werden in Deutschland zusätzliche Erdgasspeicher benötigt. Daher wurde in Jemgum, Deutschlands zweitgrößter Erdgasspeicher errichtet.

Erdgasspeicher helfen dabei, Schwankungen im Energieverbrauch auszugleichen und mildern Schwankungen bei der Erzeugung von Wind- und Sonnenenergie ab.

Jemgum wurde als Standort gewählt, da die Gegend über unterirdische Salzstöcke verfügt. Bei den Salzstöcken handelt es sich um riesige Hohlräume mit besonders dicht abschließenden Wänden, die somit für die Erdgasspeicherung bestens geeignet sind. Die Salzstöcke können bis zu eine Milliarde Kubikmeter Erdgas aufnehmen. Damit können über 500.000 Haushalte ein Jahr lang mit Erdgas versorgt werden.

Für die Verdichterhalle lieferte Jansen Tore drei ATEX-Schallschutzsektionaltore. Die Tore haben eine Abmessung von 5.578 x 4.386 mm (BxH) und bestehen aus 8 Sektionen.

Die Tore entsprechen der Gerätekategorie 2G und sind gemäß Explosionsschutzrichtlinie "94/9/EG" für die explosionsgefährdeten Bereiche Zone 1 und 2 einsetzbar. Das Besondere an diesen Toren ist, dass neben den Explosionsschutzeigenschaften auch Anforderungen hinsichtlich des Schallschutzes erfüllt werden. Alle Sektionen sind mit einer speziellen Schallschutzfüllung versehen, so dass ein Schalldämmwert von 33 dB gewährleistet wird.

Die Torblätter bestehen aus einer 80mm starken Alu-Rahmen-Sprossenkonstruktion mit Schallschutzfüllung und wurden auf Kundenwunsch nach Farbmuster beschichtet.

Zusätzlich wurde ein weiteres ATEX-Schallschutzsektionaltor im Betriebsgebäude eingebaut. Das Tor hat eine Abmessung von 3.030 x 3.143 mm (BxH) und besteht aus 5 Sektionen.  Bei diesem Tor war ein Schalldämmwert von 27 dB erforderlich.

Alle Tore verfügen über senkrechte Führungsschienen mit einer inneren und äußeren Profildichtung sowie einer integrierten Tragseilführung. Zudem wird rundum ein Eingreifschutz gewährleistet.

Das Schallschutztor Portfolio von Jansen Tore reicht von Sektionaltoren über Rolltore bis hin zu Schiebetoren mit einem Schalldämmwert bis zu 54 dB.

Das ATEX Programm wurde von Jansen Tore neu eingeführt. Erhältlich sind Sektionaltore, Rolltore und Schiebetore in ATEX Ausführung. Die Tore durchlaufen das Konformitätsbewertungsverfahren nach EG-Richtlinie 94/9/EG und sind für Bereiche in denen mit einer explosionsfähigen Atmosphäre aus Gasen, Zone 1 und 2, sowie einer explosionsfähigen Atmosphäre aus Stäuben, Zone 21 und 22, zu rechnen ist lieferbar. 


Sektionaltore "TP Lux" und "Pro Lux"
Sektionaltore "TP Lux" und "Pro Lux"

Großtore für Freiburger Verkehrsbetriebe

Zum Fuhrpark der Freiburger Verkehrsbetriebe zählen neben 61 Straßenbahnen und 62 Linienbussen auch 37 Gondeln für eine Seilbahn. Die Verkehrsbetriebe verzeichnen einen zunehmend wachsenden Trend an Fahrgästen, so wurden im Jahr 2012 mit Hilfe von 760 Mitarbeitern über 76 Millionen Fahrgäste durch das Freiburger Streckennetz befördert.

Für den Neubau der Abstellhalle lieferte die Firma Jansen Tore drei Sektionaltore in verschiedenen Abmessungen. Verbaut wurde ein ProLux Sektionaltor mit den Maßen 4.932 x 5.057 mm (BxH), ein TPLux Sektionaltor mit einer Größe von 7.410 x 5.295 mm sowie ein TPLux Sektionaltor mit den Maßen 10.740 x 5.295 mm.

Mehrmals täglich werden die Tore für das Durchfahren der Züge geöffnet und geschlossen. Gleich 3 Straßenbahnen können das fast 11 Meter breite Tor gleichzeitig passieren, 2 Straßenbahnen zeitgleich das mittlere Sektionaltor. Eine große Herausforderung bestand in der Konstruktion der Toranlagen wegen der minimalen Platzverhältnisse. Aufgrund des nicht vorhandenen Seitenplatzes konnten die sonst üblichen Falttore nicht eingesetzt werden. Aus diesem Grund wurden  Sektionaltore eingesetzt, da diese sehr wenig Seitenplatz benötigen.

Die Tore wurden beidseitig in RAL 3003 (Rubinrot) lackiert und mit je 3 Verglasungssektionen ausgeführt. Angetrieben werden die Tore durch einen hochwertigen, federlosen Wellenantrieb. Die Hubgeschwindigkeit der Toranlagen liegt bei ca. 0,30 m/s. Ferner wurden die Toranlagen ausgestattet mit Automatiksteuerung, Sicherheitskontaktleiste, Induktionsschleifen und Lichtschranke sowie einem Extra-Meldemodul für eine zentrale Zustandsabfrage. Gemäß EN 13241-1 verfügen die Tore über die Wasser-Dichtheitsklasse 2 und Windlastklasse 2.


Schallschutzsektionaltore erreichen einen Schalldämmwert von 41 dB Rw, p.
Schallschutzsektionaltore
Schallschutzsektionaltore
Schallschutzsektionaltore

Auskleidung eines Prüfstandes mit 620 m² Akustikpaneelen und zwei Schallschutztoren.

Die Firma Jansen Systembau hat die akustische Auskleidung eines Leistungsprüfstandes für die Exakt-Feldhäcksler BiG X der Firma Krone durchgeführt. Der BiG X ist der derzeit stärkste Häcksler der Welt. Krone bietet den BiG X in verschiedenen Leistungsklassen von 500 bis über 1000 PS an.  

Zur Erzielung von raumakustischen Bedingungen, die die Möglichkeiten bieten, möglichst Störgeräusche zu orten oder Ursachen von Geräuschentwicklungen am Fahrzeug zu erfassen, sollte im Prüfstandsraum möglichst wenig Reflektion auftreten. Auch um mögliche Flatterechos zu vermeiden, sollten im Prüfstand die Wände und Decke mit hochabsorbierenden Materialien verkleidet werden. 

Die Feldhäcksler werden im Prüfstand ohne den zugehörigen Motorschallschutz geprüft, um dem Feldhäcksler nach Prüfung nochmals einer Sichtkontrolle zu unterziehen. Im Vorfeld ist von einem Ingenieurbüro der Schalleistungspegel des Feldhäckslers ohne Motorschallschutz mit ~ 100 dB(A) bestimmt worden. Dieser Wert dient zur Dimensionierung der erforderlichen Lärmschutzmaßnahmen des Prüfstandes.  Der Prüfstandsraum besteht aus glatten, schallharten Betonwänden. Mit den eingebauten Schallabsorptionsmaßnahmen soll ein mittlerer Schallabsortptionsgrad von alpha > 0,5 erreicht werden. Mit den Schallabsorptionsmaßnahmen reduzieren sich auch der Innenpegel des Raumes sowie die Schallübertragung in angrenzende Büroräume.       

Es wurden über 600 m² Akustikpaneele mit beidseitig absorbierender Oberfläche installiert. Die bis zu 10m langen Elemente sind mit Abstand zur Betonwand montiert, um eine bessere Absorption für den tieffrequenten Bereich zu erzielen. Zudem sind die Akustikelemente entkoppelt zum Baukörper befestigt. Der Dämmkern der Schallschutzpaneele ist aus nichtbrennbarer Mineralwolle.  

Für die Ein- und Ausfahrten des Prüfraumes  wurden zwei Jansen Schallschutztore verbaut. Die Tore sind geprüft nach DIN EN ISO 140-3 und erreichen einen Schalldämmwert von 41 dB Rw, p. Die Stärke der Tore beträgt 80 mm. Die 5.000 x 5.000 mm großen Sektionaltore bestehen aus einer Rahmenkonstruktion mit Schallschutzfüllung und wurden auf Kundenwunsch, passend zur Schallschutzauskleidung,  im RAL Farbton 9002 lackiert.  Die senkrechten Führungsschienen der Schallschutztore verfügen über eine innere und äußere Profildichtung, einen rundum Eingreifschutz sowie integrierte Tragseilführung. Angetrieben werden die Tore durch einen hochwertigen, federlosen Wellenantrieb. Die Hubgeschwindigkeit der Toranlage liegt bei ca. 0,20 m/s. Ferner wurden die Toranlagen ausgestattet mit Automatiksteuerung, Sicherheitskontaktleiste und Lichtschranke sowie einem Extra-Meldemodul für eine zentrale Zustandsabfrage.  

Nach Abschluss der Arbeiten wurde eine erste Schallmessung durch das Planungsbüro unter „Vollast“ durchgeführt und es konnten alle geforderten Werte eingehalten werden.  

Neben Schallschutzprodukten wurden auch Brandschutzprodukte der Firma Jansen verbaut. Eine Rauchschürze mit einer lichten Vorhangbreite von 27.000 mm und einer Höhe von 1.500 mm sowie ein Brandschutzschiebetore ORPHEUS , T90 zweiflügelig in der Größe 5.000 x 5.000 mm.


Fiberglastor Sunline 40
Fiberglastor Sunline 40
Fiberglastor Sunline 40

Fiberglastore für die Gebäudehülle des DMT

Beim Eintreten ist noch Rauch zu riechen und einige Meter weiter öffnen und schließen Türen  in kontinuierlichen Rhythmen.  In den Hallen des DMT finden brandschutztechnische Produktprüfungen statt. Das DMT-Prüflaboratorium für Brandschutz ist eine zertifizierte und DIN EN akkreditierte Prüfstelle für Brandprüfungen. Oftmals können nur durch Brandversuche im Originalmaßstab wichtige Erkenntnisse erlangt werden, die sich durch theoretische Betrachtungen nicht ermitteln lassen.

In dem neuen Gebäude in Lathen sind durch den Einsatz von Fiberglas helle und lichtdurchflutete Bereiche entstanden. Die Fiberglaselemente erreichen eine Lichttransmission von bis zu 80%. Durch die diffuse Lichtstreuung werden Schlagschatten sowie Blendwirkungen vermieden. Darüber hinaus heizt das Gebäude nicht, wie beispielsweise bei Glasfassaden, unangenehm auf, sondern schafft durch ausgeglichene Temperaturen und gute U-Werte ein angenehmes Raumklima.

Sieben Fiberglastore mit den Abmessungen 4000 mm x 4000 mm, ein Tor 4000 mm x 5500 mm sowie Nebentüren und weitere Toranlagen mit und ohne Brandschutzanforderung wurden verbaut. Die Fiberglaselemente bestehen aus 40mm starken umlaufenden, eloxierten Aluminiumprofilen mit türkisfarbenen Füllungen.

Fiberglastore sind äußerst eigenstabil und eignen sich ideal für große Abmessungen, das Material ist gleichermaßen robust wie flexibel. Toranlagen bis zu 12 Metern Breite sind kein Problem. Die hohe Eigenstabilität der Sektionen ermöglicht eine flächenbündige Ausführung in Windlastklasse 3 bei einer Breite von 12.000 mm. Bei einer Torbreite von 10.000 mm wurde in Prüfungen die Windlastklasse 4 erreicht. Selbst die Windlastklasse 5 kann mit dem 80 mm starken Fiberglastor SunLine problemlos realisiert werden.

Auch das geringe Gewicht von nur etwa 17 kg/qm bringt Vorteile mit sich: die Antriebstechnik kann entsprechend ausgelegt werden, so dass teure Antriebe für schwere Gewichte entfallen und keine besonderen Anforderungen an die Statik oder die tragende Konstruktion gestellt werden müssen.

Der Aufbau der Toranlage ist ähnlich dem des prämierten scharnierlosen Sektionaltores.  Die Laufrollen werden stirnseitig in die Sektion eingesetzt und sind im eingebauten Zustand nicht sichtbar. Die Führungsschienen sind rundum geschlossen und mit Dichtungen versehen. Störende Laufböcke oder große Versteifungsprofile befinden sich nicht auf dem Torblatt. Es entsteht eine optisch anspruchsvolle und flächenbündige Optik, welche ansichtsgleich zur Fassade realisiert werden kann. Sowohl senkrechte als auch waagerechte Fassadenvarianten in den Farben Türkis oder Kristall sind möglich. Eine individuelle Planung der Torobjekte sowie eine auftragsbezogene Einzelfertigung sind das Markenzeichen der Firma Jansen Tore. 


Sonderlösung: Zweiflügelige Schallschutztore mit eingebauten Türen in den Flügeln
Sonderlösung: Zweiflügelige Schallschutztore mit eingebauten Türen in den Flügeln

Schallschutz in neuen Dimensionen - Schallschutzgroßtore in der Stadthalle Bielefeld

Die Planung des Gebäudes übernahm eines der größten Architekturbüros in Deutschland, das Generalplanungsbüro Gerkan, Marg und Partner aus Hamburg. Der Auftrag sah vor, vier Öffnungen mit den Abmessungen 9760 x 4360 mm zu verschließen, die in der 40.000 m² großen Halle als Zuliefermöglichkeit, als Nachströmöffnung und als Fluchtmöglichkeit im Notfall dienen. Zu beachten waren vor allem die sehr hohen Schallschutzanforderungen. Die Tore mussten einen Schalldämmwert von 41 dB im eingebauten Zustand erreichen, denn die Stadthalle grenzt zur Westseite an das bekannte Mövenpick Hotel.

Für den optimalen Rauchabfluss wurden in jedem Torflügel zwei Türen eingebaut, die sowohl durch manuelle als auch durch automatische Betätigung der RWA (Rauch- und Wärmeabzug)-Anlage geöffnet werden können. Damit diese Funktion auch bei Stromausfall sichergestellt ist, wurde die Anlage zusätzlich mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung ausgestattet.

Die Schalldämmung der Stadthalle wurde durch 100 mm starke Torblätter aus verschweißten Rohrrahmenprofilen realisiert, welche mit zweischaligen Schallschutzpaneelen bestückt wurden. Spezielle Dichtungen in zwei Ebenen sorgen für die Abdichtung der Türen und Torflügel. Nach erfolgter Montage wurde die Toranlage von einem unabhängigen Schallschutzgutachter vor Ort gemessen. Dieses Gutachten stellte sicher, dass die Tore der Firma Jansen im vollen Umfang den Anforderungen entsprechen.

Neben individuell gefertigten Schallschutztoren bietet Jansen ein breites Schallschutztorportfolio: Einwandige Rolltore mit 31 dB, Rolltore als Doppelpanzer mit 54 dB, Sektionaltore (verglast) mit 35 dB, Sektionaltore (geschlossen, 80mm) mit 41 dB und Schiebetore mit 45 dB. Die Schallschutztore sind nach dem Prüfverfahren DIN ISO 140-3 geprüft, u.A. auch durch die Materialprüfanstalt des Bauwesens in Braunschweig.

Die Firma Jansen betreibt zudem einen eigenen bauakustischen Prüfstand zur Messung des Schalldämm-Maßes nach DIN EN ISO 140-3 und ISO 717. Der Prüfstand verfügt über eine variable Prüföffnung. Die maximale Prüföffnung beträgt 4,1 x 2,8 m. Die Grenzschalldämmung liegt bei R' max. 70 dB. Hier können verschiedenste Prüfungen von Wänden, Toren, Türen, Verglasungen und Paneelen vorgenommen werden. Darüber hinaus führt das Unternehmen Messungen von Lärmpegeln und anderen akustischen Kennwerten, wie z. B. der Nachhallzeit durch. Auf diese Weise ist es möglich, dem Kunden individuelle Lösungskonzepte zu bieten, die direkt den Anforderungen entsprechen.

Weitere Produkte sind Akustikbaffeln, Akustikkasette, Schallschutzkabinen und Schallschutzpaneele sowie diverse Akustikelemente wie Stellwände, Tischaufsätze oder Akustikwandelemente. Mehr Informationen auf www.jansenakustik.com.


Hitzebeständige Hubtore für eine Maschineneinhausung
Hitzebeständige Hubtore für eine Maschineneinhausung

Produktion einer Fertigungslinie mit Trockenofen und hitzebeständigen Toren für Paneele

Die Firma Jansen Systembau hat eine Einhausung für einen Trockenofen mit Schleusenfunktion gefertigt.  Die Abmessung der Einhausung beträgt B x H 14 m x 2,5 m. Vor- und Nachgelagert sind Rollenbahnen über die der Transport der Paneele erfolgt. Die Geschwindigkeit der Bahn beträgt 0,4 meter/min. Die Paneele  werden zunächst in einer Form zusammengesetzt, verklebt und im Anschluss in den Trockenofen eingefahren. Eine gleichmäßige, hohe Temperatur ist  notwendig, um diese speziellen Paneele aushärten zu lassen. Der Prozess vom Einfahren der Paneele in die Schleuse bis zur Ausfuhr des fertig ausgehärteten  Paneels dauert etwa 30min, erst dann ist das Paneel bereit zur Weiterverarbeitung. Die ganze Anlage wird  zentral angesteuert.  Mit Hilfe von akustischen und visuellen Signalen erkennt der Mitarbeiter wann dieser Produktionsvorgang abgeschlossen ist.

An den Ein- und Ausschleusungen sowie im Inneren der Einhausungen wurden insgesamt vier hitzebeständige Hubtore der Firma Jansen eingebaut. Die hohe Temperatur verbleibt aufgrund der Schleusenfunktion im Ofen. Die Tore haben Abmessungen von 2400 mm x 1000 mm und eine Stärke von 62 mm. Die Oberfläche ist vollkommen planeben aus verzinktem 0,75 mm starken Stahlblech. Die Stahlbleche und Spezialfüllungen sind vollflächig verklebt. Die Führungsschiene und das Labyrinthprofil sind verzinkt.

Die Firma Jansen Tore hat bereits andere Trockenöfen mit hitzebeständigen Toren ausgestattet. So beispielsweise auch Bauvorhaben in der Schweiz und in Polen. In diesem Fall waren die Tore einer Temperatur von 135 °C ausgesetzt, was höchste Ansprüche an die verbauten Teile stellt. Die Temperatur außerhalb des Ofens durfte maximal 10 °C über Umgebungstemperatur liegen. Wärmebrücken waren zu vermeiden und Hot Spots durften max. 45 °C betragen. Folgende weitere Vorgaben bestanden seitens des Kunden an die Toranlagen: Isolierwandstärke: 150 mm, Füllung: Mineralwolle, nicht brennbar, Blechstärke: mind. 0,6 mm, Dichtmaterial: silikonfrei, temperatur- und chemikalienbeständig, außen und innen: verzinkt. Die Türen sollten von innen und außen zu öffnen sein. Im Besonderen war eine exzellente und sorgfältige Montage zu erbringen, um eine möglichst hohe Dichtigkeit zu erreichen.  


Sektionaltore für die Mensa des Hümmling Gymnasiums

Eine Mensa mit einem Kiosk, eine Bibliothek mit Schülerarbeitsplätzen sowie Gruppenräumen sind in dem Neubau untergebracht. Zudem ist das Schulgebäude des Hümmling-Gymnasiums um weitere sechs Klassenräume erweitert worden.
Das 1.600 qm große Objekt, das gut 3,4 Millionen Euro – getragen von dem Landkreis und der Samtgemeinde Sögel – kostete, ist als Passivhaus errichtet worden. Sowohl Sonnenenergie als auch Erdwärme werden für die Versorgung der Mensa genutzt. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass der Passivhausstand nicht nur für Fertigteilhäuser umsetzbar ist, sondern auch für

Mit der Mensa, drei Sporthallen, einer neuen Freisportanlage, der Jugendbildungsstätte, dem Schloss Clemenswerth und der Sportschule Emsland in unmittelbarer Nachbarschaft entstünde ein hochmoderner Bildungsstandort.

Die Firma Jansen Tore wurde mit der Produktion von zwei scharnierlosen Sektionaltoren beauftragt. Die Besonderheiten bei diesen Toren waren sowohl der Einbau in erhöhter Einbaulage als auch die individuelle Aufteilung der Tore. Die Innenseite der Tore wurde in Edelstahl ausgeführt und die Außenseite mit Resopalplatten in Fassadenoptik beplankt. Hierbei wurde darauf geachtet den Ansprüchen des Architektenbüros in den Bereichen der Fugen sowie der Optik der Fassade nachzukommen. Weiterhin wurde das Tor sonderumgelenkt, um es in einer Zwischendecke verschwinden zu lassen.  

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